Homo oder Hete, komm zu unsrer Fete!

WarmUp95, Fortuna Düsseldorfs erster GLBTQQIAAPPHUSW… ;) bzw. queer Fanclub, lädt alle interessierten Lebensformen herzlich dazu ein, nächstes Wochenende in Düsseldorf im Rahmen des Christopher Street Days (#CSD) gemeinsam mit uns die Vielfalt des Lebens zu feiern & bei der Demonstration am Samstag, 31. Mai, ab 14 Uhr, zusammen ein buntes Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.

Sprüche klopfen kann jeder!
Du auch??
Eure Ideen & Vorschläge sind gefragt – mit Hirn, Herz und Humor seid ihr dabei!
Sei aktiv statt passiv, mittendrin statt nur dabei – sag uns Deine Meinung!
Als Warm-Up für den CSD wollen wir mit euch digitale Gedanken-Gymnastik betreiben.
Wir sind an Deinen Gedanken zur Homosexualität im Fußball interessiert.
Was fällt Dir zu dem Thema ein, was findest Du besonders wichtig oder relevant, was nervt Dich an der ganzen Geschichte?
Vielleicht liegt Dir sogar schon ein flotter Spruch auf den Lippen, den Du gerne auf einem Transparent der CSD-Demonstration sehen würdest.
Auch wenn Du noch keinen druckreifen Spruch, aber einen relevanten Themenvorschlag für einen solchen hast, berücksichtigen wir diesen gerne.
Dabei finden wir positive Aspekte ebenso relevant wie negative.
Also keine falsche Bescheidenheit zeigen und immer raus damit!

Jeder Demonstrationsteilnehmer ist natürlich ebenso herzlich eingeladen, einfach selbst den Pinsel in die Hand zu nehmen, Transparente zu malen oder Plakate zu entwerfen.

„Nicht alle Heten, schweigen betreten!“
Postet eure Ideen auf unsere Facebookseite, mailt oder malt sie uns, schickt eine Eule – oder sprecht uns einfach persönlich an.
Für letzteres habt ihr zum Beispiel am Montag, dem 26.05., von 10-12 Uhr oder am Mittwoch, 28.05. von 12-14 Uhr die Gelegenheit, wenn WarmUp95 auf dem Campus der Uni Düsseldorf mit einem Infostand an der Bibliothek nahe der Heinrich-Heine Statue vertreten ist.
Der oder die besten Vorschläge werden mit einem eigenen Transparent auf der Demonstration ausgezeichnet und der kreative Kopf darf sich beim CSD mit wohlverdientem Freibier von seinen geistigen Mühen erholen.

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Über medienfreundin

Versatile optimist & creative thinker. Loves #diversity, #freedom & #F95! #Communication is key. FREIHEIT stirbt mit SICHERHEIT. #RefugeesWelcome #HeimatFuerAlle #LoveWins #NoNazis #NoRacism #StopHomophobia #SocialMedia #Politics #Football #Gedöns

3 Gedanken zu „Homo oder Hete, komm zu unsrer Fete!

  1. mich stört das ihr immer auf voll normal macht aber immer wieder darauf aufmerksam macht das ihr ein schwulen und lesbenclub seid..macht noch ein anderer fanclub so ein aufriss wenn es um sexualität geht? stellt euch mal vor jeder andere fanclub würde so ein fass aufmachen.. wenn man sagt…. du schwule hupe mitten im spiel, ist das nicht direkt feindlich…or what ever. genau wie lieder die ewig und drei tage schon gesungen werden , verbieten zu wollen nur weil ihr überall homophobie vermutet. geht mal in die einschlägigen kneipen ,clubs ect..da ist das wort schwul schon fast niedlich zu dem was sich da verbal an den kopf geworfen wird. nix für ungut, aber übertreibt es nicht. ihr wollt wie hetros gesehen und behandelt werden, dann benehmt euch auch so…

  2. Hallo Diego,
    vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Du erkennst völlig richtig einen Widerspruch, wenn Du anmerkst, dass wir zwar einerseits erreichen wollen, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen eines Tages kein Thema mehr ist, sie aber andererseits derzeit selbst zu einem Thema machen.
    Der Grund dafür ist, dass wir eben nicht „auf voll normal machen“ wollen, indem wir unsere sexuelle Orientierung verstecken. Wir wollen auch nicht als Heten gesehen werden, sondern erreichen, dass „normal“ und „schwul“ kein Widerspruch mehr ist.

    Was der gesellschaftlichen Norm entspricht, also den allgemein anerkannten Standards einer Gesellschaft, hat viel mit Präsenz und Gewöhnung zu tun.
    Und damit sich die Gesellschaft an uns gewöhnen kann, muss sie uns zunächst einmal wahrnehmen, weswegen wir auf das Label „queer“, also „extraordinary“ statt „ordinary“ (normal), noch nicht verzichten können.
    Aber sei beruhigt, sobald alle sexuellen Orientierungen als normal angesehen werden, werden auch wir sie nicht mehr thematisieren müssen.

    Hinzu kommt, dass wir auch eine Art Leuchturm für die Menschen bilden, die ihre sexuelle Orientierung im Stadion bislang aufgrund negativer Erfahrungen aus Angst vor Repressionen verstecken. Und das ist leider noch immer die Mehrheit.

    Zu deinen Bemerkungen über Lieder, die verboten werden sollen usw. kann ich Dir leider aus Unwissenheit gar nichts sagen, da dies bei WarmUp95 noch nie ein Thema war und ich auch nichts über solche Bestrebungen weiß.

    Und ich stimme Dir zu, dass man dem geistigen Niveau seiner Umgebung auch immer Tribut zollen muss und nicht erwarten kann, dass einem überall mit Höflichkeit und Respekt begegnet wird.
    Als Frau muss man sich meines Erachtens ohnehin weniger Gedanken machen, im Stadion aufgrund seiner sexuellen Orientierung angegangen zu werden – zwischen „Fotze“ oder „lesbischer Fotze“ sehe zumindest ich keinen großen Unterschied – und ignoriere beides.
    Ironischer Weise sind es dann meist sich in Hörweite befindliche heterosexuelle Männer, die sich in solchen Situationen dazu berufen fühlen, wie du sagst „ein Fass aufzumachen“.
    Und das, obwohl wir Frauen laut der Aussage eines Mitgliedes einer beliebten ortsansässigen Hooligan-Gruppe selbst Schuld an allem Negativen haben, was wir im Fußballumfeld erleben könnten. Schließlich hätten Frauen beim Fußball generell nichts zu suchen…
    Aber auch hier muss natürlich immer dazwischen unterschieden werden, ob jemand unpassender Weise jedes Wort auf die Goldwage legt, oder massiv persönlich bedroht wird.

    Abschließend möchte ich noch anmerken, dass es für mich persönlich allerdings noch nie erstrebenswert war, nicht von der Norm abzuweichen und entsprechend als „normal“ zu gelten.
    Ich finde es viel wichtiger, meiner Persönlichkeit, statt dem gängigen Rollenbild zu entsprechen. Und gäbe es nicht viele andere Menschen, die das genauso sehen, wäre es z.B. noch immer ein Skandal, wenn eine Frau eine Hose trägt – oder zum Fußball geht.

  3. Richtigstellung: Sorry, stand eben auf der Leitung.
    Du hast mit dem Vorwurf, wir würden traditionsreiche Lieder verbieten wollen, wahrscheinlich auf den Aufruf zum freiwilligen Verzicht homophober Gesänge beim Derby gegen Köln angespielt, und das wir dadurch fälschlicherweise Gesänge wie „Haupt­stadt der Schwu­len“ und “Ja ihr seid schwule Köl­ner,…”! als homophob bezeichnet hätten.
    Diesen Aufruf zum freiwilligen Verzicht hat WarmUp95 in der Tat unterschrieben, das hatte ich beim ersten Lesen nicht in Zusammenhang gebracht. Nichts für ungut :)

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