F95-Fangruppen: „Stellungnahme zur aktuellen Situation von Fortuna Düsseldorf“

Auch von unserer Seite Unterstützung.

Der Umbau der Fortuna zu einem x-beliebig austauschbaren verkommerzialisierten Klub, wie es in Liga 1 verbreitet ist, muss verhindert werden. Und da fängt man am Besten bei den Köpfen an.

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[PM] Fanorganisationen verlassen Dialogstrukturen des DFB

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Die unabhängigen Fanorganisationen ProFans, UnsereKurve, Queer Football Fanclubs und  F_in – Netzwerk Frauen im Fußball haben am 14. Oktober 2015 den bestehenden Fandialog innerhalb der Kommission Sicherheit, Prävention und Fußballkultur beim Deutschen Fußball Bund (DFB) beendet. Ergebnisorientierte Gesprächsbereitschaft und Wertschätzung wurden über Jahre hinweg nicht etabliert. Reform von Dialog- und Beschlussstrukturen wird gefordert.

Gemeinschaftlich haben die großen, mitgliederstarken Fanorganisationen „ProFans“ und „UnsereKurve“ als auch die Queer Football Fanclubs und F_in keinen dauerhaften und ernsthaften Willen des Verbandes DFB erkennen können, mit Fußballfans einen transparenten und zielführenden Dialog etablieren zu wollen. Die Arbeit der AG Fanbelange / Fanarbeit, dem einzigen Gremium für einen institutionalisierten regelmäßigen nationalen Dialog des DFB mit Fußballfans, wurde bisher konsequent aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Dadurch wird das Bild der Fußballfans fast ausschließlich durch polarisierende Politiker, Polizeigewerkschafter und Medien geprägt. „Hier wird regelmäßig die Chance vertan, einen sachlichen, fachlichen Gegenpol zu der oftmals hysterischen Darstellung zu bilden!“, so eine Vertreterin von F_in.

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Aufbruch zu alten Ufern!

Eine weitere erfolgreiche QFF-Konferenz ist beendet.
XVI. Internationale Konferenz der Queer Football Fanclubs - Gruppenfoto

XVI. Internationale Konferenz der Queer Football Fanclubs – Gruppenfoto

Nachfolgend dokumentieren wir die Pressemitteilung des Sprecherrates. Unseren Bericht werden in Kürze hier veröffentlichen.

Queer Football Fanclubs hatten ihre 16. internationale Konferenz in Düsseldorf

QFF LogoMit viel Leidenschaft tagten am vergangenen Wochenende die queeren Fußballfans von QFF. Vom 27. bis 29. März debattierten und feierten knapp 100 Delegierte in der Landeshauptstadt von NRW. Ausrichter war WarmUp95, LGBT- Fanklub von Fortuna Düsseldorf.

Noch bevor Düsseldorfs Bürgermeister Günter Karen- Jungen (GRÜNE) die Mitglieder am Samstagmittag willkommen hieß, hatten die Delegierten bereits den Vormittag über in gut besuchten Workshops gearbeitet. Anliegen war, noch bessere Strukturen und Wege zu finden, um für die wachsenden Anforderungen gerüstet zu sein. QFF ist national wie international seit ihrer Gründung 2006 eine vielbeachtete Fanorganisation geworden.

Wie der Anspruch auch in Zukunft durch die ehrenamtlichen Kräfte bedient werden kann, soll nun in bald folgenden Arbeitstreffen erarbeitet werden.

Keine leichte Aufgabe, denn auch der Sprecherrat, Kopf des Netzwerks, wurde bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen auf vielen Positionen verändert. Für die nicht mehr kandidierenden Räte Simon Weber, Renate Reinartz und Dirk Brüllau wurde das Gremium um fünf neue Mitglieder ergänzt. (Foto)

Sprecherrat ab 28.03.2015  von links:  Christian S. - Rainbow Borussen Dortmund   Sven K. - Queerpass Bayern  MünchenKarin C. - Ruhrzebras Duisburg Patrik Maas - Kassenwart - Andersrum Rut-Wiess Köln Lars W. - Green Hot Spots Bremen  Daniel H. - Norisbengel Nürnberg Andi K. - Andersrum auf Schalke  Dirk M. - WarmUp95 Düsseldorf

Sprecherrat ab 28.03.2015
von links:
Christian S. – Rainbow Borussen Dortmund, Sven K. – Queerpass Bayern
München, Karin C. – Ruhrzebras Duisburg, Patrik Maas – Kassenwart – Andersrum Rut-Wiess Köln, Lars W. – Green Hot Spots Bremen, Daniel H. – Norisbengel Nürnberg, Andi K. – Andersrum auf Schalke, Dirk M. – WarmUp95 Düsseldorf

„Sowohl die Begeisterung mit der an der Zukunft gearbeitet wird, als auch die Resultate aus den Workshops machen uns sehr glücklich“, freute sich der scheidende Pressesprecher Dirk Brüllau.

Erstmalig konnte bei einer QFF- Konferenz kein Neumitglied in das Netzwerk aufgenommen werden. So warten die Mitglieder noch immer auf Zugänge aus Ostdeutschland, Niedersachen oder auch weiteren europäischen Ländern.

Die nächste Konferenz findet vom 04. bis 06. September 2015 in Zürich/CH statt.

Dirk Brüllau

FOOTBALL HAS NO GENDER

Ein komischer Slogan – so ohne Kontext, der da von uns beim Spiel gegen St. Pauli und zeitgleich in ganz vielen Stadien von Fußballfans gezeigt wird.

Gemeinsam mit vielen queeren Fußball Fanclubs nehmen in diesen Tagen auf Einladung unserer Dachorgansiation Queer Football Fanclubs (QFF) im Rahmen der FARE Action Weeks 2014 an einer gemeinsamen Banneraktion teil, die in vielen Stadien Europas stattfindet. Hierzu wurde ein gemeinsames Banner in den jeweiligen Vereinsfarben entworfen, das zum einen die Leidenschaft für den eigenen Verein, zum anderen aber auch die Gemeinsamkeit im Kampf gegen Diskriminierung zum Ausdruck bringt.

Teilnehmende Fanclubs sind: 

Andersrum-auf-Schalke - FC Schalke 04
Andersrum Rut-Wiess - FC Köln
Monaco Queers - FC Bayern München
Queerpass Bayern - FC Bayern München
Queerpass Sankt Pauli - FC St. Pauli
Rainbow Borussen - Borussia Dortmund
Rainbow Zebras - MSV Duisburg
Roze Régals - ADO Den Haag
Ruhr Zebras - MSV Duisburg 
WarmUp95 - Fortuna Düsseldorf

Der Slogan FOOTBALL HAS NO GENDER wurde dabei bewusst gewählt, Weiterlesen