Wenn Fankultur Trauer trägt, …

Wenn Fankultur Trauer trägt, ist der “Untergang des Fussballs” nah!

Freitag, 26. Sept. 2014, ab 18 Uhr, Arena-Parkhauseinfahrt 
Samstag, 27. Sept. 2014, ab 12 Uhr, Arena-Parkhauseinfahrt
Choreo gegen Rasenballsport Leipzig: Basteln & 30.000 Ponchos verteilen

Die Marketing-Kampagne Rasenballsport Leipzig führt das traditionelle Vereinswesen ad absurdum und hält sich an kein Regelwerk. DFL & DFB beugen die Regeln so stark, um die Kommerzialisierung des Fußballs auszusehen. 

Wir fordern von DFL & DFB:

Ehre im Amt & Financial Fairplay in jeder Liga!

Damit Traditionsvereine wie unsere Fortuna ihren Fans auch weiterhin Entfaltungsraum & Heimat sein können, dürfen wir solch grobe Fouls an Ehre & Amt nicht einfach klaglos hinnehmen. Am Sonntag, 28.09.2014 ist Tag X und Fortuna Düsseldorf tritt zum ersten Mal in einem Pflichtspiel gegen Rasenballsport Leipzig an.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für Vereins- und Fankultur setzen und als Ausdruck unseres Protests gegen die Vergabe einer Lizenz für das Produkt RB Leipzig am Sonntag Trauer tragen.

Alle zusammen ganz in Schwarz für unsere Fortuna!

Für die Choreo zu “DER UNTERGANG DES FUSSBALLS” 

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Fortuna Düsseldorf vs. Homophobie 1:0

Marcus Wiebusch hat seinen Song “Der Tag wird kommen” aus der tiefen Überzeugung heraus geschrieben, dass es in jedem Verein etliche von Fußballfans gibt, die keine homophoben Tendenzen in sich tragen. Denen es vollkommen egal ist, ob jemand schwul ist oder nicht; die Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verurteilen – und die für diese Haltung auch jederzeit aufrecht geradestehen.

Diese Menschen spricht Wiebusch im Refrain seines Liedes mit dem dort verwendeten “Wir” an, und dieses “Wir” soll durch den Dreh des Videos visualisiert werden.

Wir von WarmUp95 teilen diese Überzeugung, die auch den vielen positiven persönlichen Erfahrungen unserer homosexuellen Mitglieder mit dem Verein Fortuna Düsseldorf und seinem ganzen Umfeld entsprechen.

Eine Überzeugung, deren Richtigkeit übrigens auch durch unsere heterosexuellen Mitglieder unterstrichen wird – liebevoll unsere “Quotenheten” genannt.

Wir möchten uns bei all den tollen Menschen bedanken, die dieses “Wir” bei Fortuna dargestellt haben. Denen dieses “Wir” wichtig genug war, dass sie sich so kurzfristig informiert an einem Montag trotz Bombenwetter und spannendem Fernsehprogramm aufgerafft haben, abends in die Arena zu kommen. Ihr seid klasse!

„WIR“ sind „die Anderen“!!

Und dass wir von dem Filmteam als die besten & tollsten Fans ever bezeichnet wurden, war selbstverständlich keine Übertreibung um uns zu motivieren, sondern entspricht schlicht der Wahrheit! ;)

♬ “For-tu-na Düsseldorf, shallallallaallaalaaa…” ♬

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Der Tag wird kommen

Esprit-Arena  |  Videodreh mit Fortuna-Fans
Marcus Wiebusch: “Der Tag wird kommen!”

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Ein Beitrag von der "Medienfreundin".

Gegen Homophobie: Düsseldorf zeigt Flagge & Fortuna ihr Gesicht

Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch lädt alle nicht-homophoben Fortuna-Fans dazu ein, in einem Kurzfilm für das Musikvideo zu seinem Song: „Der Tag wird kommen!“ mitzuwirken und so gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Homophobie und Diskriminierung zu setzen.
Der Film wurde komplett über Crowdfunding finanziert und ist die persönliche Sache Wiebuschs, der ausdrücklich betont, dass weder DFB, noch DFL oder eine andere Organisation bzw. Unternehmen beteiligt seien.

Interessierte rot-weiße Demokraten werden gebeten, sich am Montag, dem 19. Mai, um 18 Uhr in ihren üblichen Stadionklamotten / Fan-Utensilien am Südplateau der Esprit-Arena einzufinden. Bringt gerne Freunde, Verwandte und Bekannte mit.

Der Dreh unter der Leitung der Filmemacher Dennis Dirksen & Björn Lingner wird ca. eine Stunde dauern, d.h. es bestünde auch keine Gefahr, das Relegationsrückspiel von Norbert Meier zu verpassen.

+++   NICHT ALLE HETEN, SCHWEIGEN BETRETEN!”   +++

 

Der Ablauf ist folgendermaßen geplant:

Die höchst anspruchsvolle Aufgabe der Fans (mind. 200, je mehr, desto besser!):
sammeln & gemeinsam auf dem Platz vor dem Stadion / Plateau positionieren.
Das war es dann auch schon! :)

Den Rest erledigt das bereits vorbereitete Filmteam. Die Kamera soll aus dem Pulk der Fans kommend heraus fahren & leicht nach oben schwenken.
Dieses Herauszoomen vermittelt dann im Film den Eindruck einer Multiplikation der Fans. Folgendes Bild entsteht: Aus 4 werden 8, werden 32, werden 160 Fans usw.

Der gleiche Dreh soll bundesweit bei allen großen Fußballclubs bzw. bei mindestens zwölf weiteren Vereinen stattfinden, deren Fans ebenfalls die tolle Möglichkeit erhalten, ihren Verein zu repräsentieren und bei diesem enorm wichtigen Thema als Botschafter für ein tolerantes Miteinander positives zu positionieren.
Zusammengeschnitten sollen die Szenen vor den verschiedenen Stadien dann später im Film als ein kraftvolles, visuelles Statement von tausenden von Fußball-Fans wirken.

Gleichzeitig können wir dabei der Welt vor Augen führen, dass nicht alle Fußballfans & Stadionbesucher asoziale, Parolen schwingende & gewaltbereite Vollpfosten sind.

+++   WIR SIND DIE ANDEREN – UND WIR SIND DIE MEHRHEIT!!! +++

Sportlich gesehen hoffe ich allerdings auch bereits aus purem Eigennutz auf eine rege Beteiligung seitens der Fortunen. Schließlich will man als Fortune nicht nur neben den größeren Vereinen nicht lächerlich wirken, sondern ganz besonders auch dem Vergleich mit dem Effzeh standhalten können, der ebenfalls bereits fest zugesagt hat und als nächstes dran ist…

♬ “Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, ♬
♬ die Zeit der Homophobie, ♬
♬ ist längst vorbei…” ♬

♬ “Es ist ganz egal in welchem Stadion wir steeehn,
♬ wir wolln Fortuna siegen seeehen ♬
♬ Döp, Döp, Döppdedööödöpp, Döp, Döp…” ♬ ;)

Nachfolgend informative Links zu weiterführenden Beiträgen oder Hintergrundinformationen, gefolgt vom Originaltext des Aufrufs von Marcus Wiebusch und last but not least der Songtext in voller Länge.

Digitales Blätterrauschen – ausgewählte Beiträge:

  • 01.05.2014, Eurosport-Blog:
    “Botschaft an die Dümmsten der Dummen”
    “Es klingt wie eine Drohung. Und so soll es auch verstanden werden.
    Ein Wunsch, eine Hoffnung, eine Vision und wohl der mutigsten Songs des Jahres. Eine Drohung an alle homophoben Vollidioten im Dunstkreis des Fußballs – und gerne darüber hinaus.”
    Ein Interview des Eurosport-Blogs mit Wiebusch über seine Beweggründe für diesen konfrontativen Song vom 1.Mai 2014 findet ihr hier: https://de.eurosport.yahoo.com/blogs/abgeblogged/botschaft-d%C3%BCmmsten-dummen-072141621–spt.html
  • 19.04.2014, Berliner Morgenpost:
    “Marcus Wiebusch kämpft mit „Konfetti“ gegen Homophobie”

“In „Der Tag wird kommen“ singt Wiebusch über seine Hoffnung, dass das Outing eines aktiven schwulen Profi-Fußballers in naher Zukunft Normalität sein wird. „Bisweilen hat mich der Song um den Schlaf gebracht, so wichtig war er mir“, erklärt der St-Pauli-Fan.
Den Inspirationsanstoß habe eine Solidaritätsbekundung gegen Homophobie bei ein Stadion-Besuch mit seinem homosexuellen Bruder gegeben. Es folgten Gespräche mit Sportjournalisten und intensive Recherche. Herausgekommen ist ein textgewaltiger Song von über sieben Minuten Länge.”
http://www.morgenpost.de/berlin/leute/article127111950/Marcus-Wiebusch-kaempft-mit-Konfetti-gegen-Homophobie.html

  • 19.04.2014, dbna.de:
    Song über Coming-out – „Der Tag wird kommen“ 

“Was würde passieren, wenn sich ein aktiver Profifußballspieler outen würde? Der Hamburger Musiker Marcus Wiebusch veröffentlichte einen Song, der diese Thematik in einem ergreifenden, kämpferischen und hoffnungsvollen Siebenminüter beschreibt. Wir haben uns den Song angehört.”  http://www.dbna.de/freizeit/hoeren/marcus-wiebusch-der-tag-wird-kommen-33931.php

  • 08.04.2014, habs.ch:

“Rückblick auf unsere Veranstaltung «Homophobie im Sport»”
Am Dienstag 8. April fand er statt, der schon länger angekündigte Anlass «Homophobie im Sport», den die habs zusammen mit dem zentrum gender studies der UNI BASEL organisiert hat.Neben erfreulich vielen Zuhörern, die sich für das Thema interessierten, war auch das Schweizer Fernsehen SRF zu Gast und hat unseren Gast Marcus Urban, den ersten geouteten schwulen Profifußballer im deutschsprachigen Raum interviewt.

In der Sendung sportlounge vom 14. April wurde das Thema aufgenommen und das Interview ausgestrahlt: http://habs.ch/?news/einladung-zu-habs-event-am-8-april

  • 28.03.2014, HB-people.de:
    “Marcus Wiebusch – “Der Tag wird kommen”
    “DER KETTCAR-SÄNGER MACHT SOLO EINEN SIEBEN MINUTEN SONG, DER BEWEGEN WIRD”
    Der für seine kritischen Texte bekannte Sänger Marcus Wiebusch verarbeitet das Thema homosexuelle Fußballer in einem Song und vertritt eine deutliche Meinung.
    “Wenn das nicht der stärkste Song ist, den Wiebusch bisher geschrieben hat.”
    http://www.hb-people.de/tipp/musik/marcus-wiebusch-tag-wird-kommen
  • 28.03.2014, Visions.de:

“Marcus Wiebusch prangert mit neuem Song Homophobie an”

“Schon jetzt ist es einer der wichtigsten Songs des Jahres: Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch veröffentlicht noch vor seinem Solo-Debüt das darauf enthaltene „Der Tag Wird Kommen“ – eine zornige Brandrede gegen Homophobie am Beispiel Fußball, die man dank Lyric-Video umso besser nachvollziehen kann.”
http://www.visions.de/news/20487/Marcus-Wiebusch-prangert-mit-neuem-Song-Homophobie-an

 

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Liebe Fans Fortuna Düsseldorfs,

Mein Name ist Marcus Wiebusch und ich erbitte mit dieser mail eure Mithilfe bei der Realisation eines Kurzfilms.

Kurz zu meiner Person:

Ich bin Sänger, Gitarrist und Songschreiber der Band Kettcar, und bringe am 18.4. mein Soloalbum heraus. Auf diesem Album ist auch der Song „Der Tag wird kommen“ enthalten. 

Dies ist der Song:

http://www.youtube.com/watch?v=t1xMKUY3g1E

Der Kurzfilm hat im Wesentlichen zum Inhalt, den Song „Der Tag wird kommen“ zu bebildern. (Ich spreche ausdrücklich von einem Kurzfilm und nicht von einem Videoclip weil der Aufwand den wir betreiben werden, damit aus diesem Song ein kraftvolles, visuelles Statement wird, mehr einem Film als einem Clip ähnelt. Es gibt einen Cast, aufwendige Kamera-Fahrten, Aussendrehs mit Fußballfans etc.etc). Der Film soll dann zwischen dem Saison-Finale und  der WM veröffentlicht  werden über die üblichen Kanäle im Internet.

Die Regie übernehmen die mit mir befreundeten Filmemacher Dennis Dirksen und Björn Lingner.


Kurz zu der Geschichte des Songs:

Ich bin wohl das was man einen Fußball-Fan nennt. Ich habe selber bis zur A-Jugend Leistungsklasse in Hamburg-Wilhelmsburg Fußball gespielt und gehe seit über 25 Jahren zu St.Pauli. Seit 10 Jahren kommt mein Bruder regelmäßig mit. Mein Bruder ist homosexuell. Bei einer dieser Solidaritätsaktionen von St.Pauli für den selbstverständlichen Umgang mit Homosexuellen im Fußball kam es zwischen mir und meinem Bruder zu einer lebhaften Diskussion zu dem Thema im speziellen und dem Outing im Besonderen. Dazu kam, das ich kurz vorher mit einem befreundeten Sportjournalisten, der von mehreren schwulen Fußballprofis weiß, ein Gespräch hatte über schwule Profis und was für ein Höllen-Leben diese führen. Dann sehr viel recherchiert zu dem Thema, mehrere Bücher gelesen, mich mit dem Sportjournalisten nochmals getroffen und den Text geschrieben. Das ganze passierte im Herbst letzten Jahres , also weit vor dem Hitzelsperger Coming-out.

Hier unsere Idee und um was es eigentlich geht:

In dem Song ist der Refrain ja entkoppelt von der eigentlichen Story die ich ausbreite. In dem Refrain ist von einem diffusem „Wir“ die Rede.

Mit diesem „Wir“ meine ich all die Fußballfans, die keine homophoben Tendenzen in sich tragen. Denen es vollkommen egal ist, ob jemand schwul ist oder nicht. Die Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verurteilen. Und die für diese Haltung auch jederzeit aufrecht geradestehen. Meine tiefste Überzeugung ist, dass es diese Fussballfans in jedem Verein zu tausenden gibt. Sonst hätte ich diesen Song nicht geschrieben. Und unsere filmische Idee ist jetzt, dass wir dieses „Wir“ symbolisch darstellen.

Und da kommt ihr ins Spiel.

Wir möchten euch bitten (wenn ihr diesen Film -und wofür er steht- unterstützen wollt) zu einem bestimmten terminierten Zeitpunkt vor euerm Stadion zu versammeln. (natürlich in der Woche fern von jeglichem Spielbetrieb und außerhalb der normalen Arbeitszeit). Dort am Stadion hat das Kamerateam schon alles vorbereitet.

Der Dreh ist dann schnell gemacht.

Der Pulk an Fans (je mehr desto besser, aber mindestens 200 wären gut. 

Alle in den Klamotten mit denen sie auch ganz normal ins Stadion gehen, also Kutte, Schal oder ganz normal) postiert sich auf einem Platz vor dem Stadion und die Kamera fährt aus diesem Pulk kommend und schwenkt leicht nach oben. Das Bild das entsteht ist: Aus 4 werden 8 werden 32 werden 160 usw.

Dieser Dreh soll dann bei allen großen Fussballclubs dieses Landes (mindestens 12 Vereine) vor den jeweiligen Stadien stattfinden. Durch den Schnitt wird das dann von den Bildern her ein kraftvolles Statement von tausenden von Fußball-Fans.

Mir persönlich ist es auch noch ganz wichtig anzumerken, dass dieser Kurzfilm meine persönliche Sache ist. Hier ist kein DFB, DFL oder sonst eine Organisation oder Firma beteiligt. Der ganze Film wird über crowdfunding finanziert. Selbstverständlich könnt ihr zu dem Dreh auch Freunde, Bekannte und Verwandte mitbringen. Da der Film noch vor der WM veröffentlicht werden soll, planen wir die Drehs Ende April / Anfang Mai an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag.

In Rücksprache mit den Fanbeauftragten und den beiden Regisseuren werden wir euch dann den genauen Termin für den Dreh zukommen lassen.

Ich hoffe der Song und die Idee des Kurzfilms fällt bei euch auf fruchtbaren

Lieben Gruß

Marcus Wiebusch

 

 

Marcus Wiebusch: “Der Tag wird kommen” | Songtext

Refrain:

Der Tag wird kommen
An dem wir alle unsere Gläser heben
Durch die Decke schweben
Mit `nem Toast den hochleben lassen
Auf den ersten, der´s packt
den Mutigsten von allen
Der erste, der´s schafft
Es wird der Tag sein, an dem wir
Die Liebe, die Freiheit und das Leben feiern
Jeder liebt den, den er will
Und der Rest bleibt still
Ein Tag, als hätte man gewonnen
Dieser Tag wird kommen

Strophe 1:

Dieser Tag wird kommen
Jeder Fortschritt wurde immer erkämpft
Ganz egal, wie lang es dauert
Was der Bauer nicht kennt
Nicht weiß, wird immer erstmal abgelehnt
Und auf den Barrikaden die Gedanken und Ideen
Dass das Nötige möglich ist.

Wie Freiheit und Gleichheit
Dass nichts wirklich unmöglich und in Stein gemeißelt ist
Bis einer vortritt: „Schluss jetzt mit Feigheit“
Geschichte ist Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit
Wir den aufrechten Gang haben
Nicht mehr in Höhlen wohnen
Nicht mehr die Keulen schwingen
Leute umbringen
Nicht umherstreifen in kleinen Herden
Weil Menschen nicht ewig
Homophobe Vollidioten bleiben werden

Refrain

Strophe 2:

A-Jugend Leistungsklasse
Wilhelmsburg Süd
Ein verschworener Haufen und einer machte den Unterschied
Mit so viel mehr Talent und mit mehr Willen als alle
„Oh, das wird mal ein Profi“
Stolz wussten wir das alle
U17, U19, Hamburger Auswahl
Bei fast jedem Heimspiel: Mehrere Scouts da
Nur eine Frage der Zeit bis das Angebot kam
1. Liga, drei Jahre und ein Traum wurde wahr

Und am Abend des Deals, als wir es krachen lassen wollten
Er sich uns anvertraute und sich nichts ändern sollte
Denn die einen ahnten es, den anderen war es längst klar
Manche wussten es schon, es war uns allen egal
Es war uns vollkommen egal ob er straight oder schwul war
Wir spielten zusammen seit der F-Jugend Fußball

Eine Gang, ein Team, ein „You’ll never walk alone“
So wurd´s beigebracht, so wird es jetzt gemacht, mein Sohn
Dann besoffene Tränen und die große Erleichterung
Oh, dieser Tag kommt aus genau dem gleichen Grund:
Weil wir Menschen nicht danach bewerten, wen sie lieben
Ihr Sex ihre Sache ist und sie es nicht verdienen

Von den Dümmsten der Dummen beurteilt zu werden
Von den Dümmsten der Dummen beurteilt zu werden
Um von ihnen dann verurteilt zu werden

Und er nahm seinen Traum, zog in die fremde Stadt
Und wir behielten sein Geheimnis
Blieben zurück und in Kontakt

Refrain


Strophe 3:

Nicht den Anschein erwecken in der großen Maskerade
Agenturen stellen die Freundin und besorgen die Fassade
Die gestellten Urlaubsfotos und den öffentlichen Auftritt
Warten, bis die ganze Scheiße auffliegt
Nicht den Anschein erwecken, auf dem Feld härter spielen
Zehn gelbe, zwei rote Karten und die auch verdienen
Du kennst mich, ich war nie ein unfairer Spieler
Und jetzt gelt ich als der Treter der Liga

Du weißt nicht wie das ist
Wenn man immer eine Maske trägt
Immer aufpassen muss
Wer man ist, wie man lebt
Permanent, eigentlich die ganze Zeit Angst
Und du spielst in dem Mist dann so gut wie du kannst
Und der sehnliche Wunsch
Und die Frage, wie es wäre
Hier ein anderer zu sein

Jetzt mit dieser Karriere
Wenn ich es ändern könnte, dieses traurige Leben
Für mein Fühlen nie entschieden und so ist es eben

Strophe 4:

Wir waren zusammen im Stadion, vor ca. 20 Jahren
Als sie farbige Spieler mit Bananen beworfen haben
Dann die Affenlaute bei jeder Ball-Berührung
Diese Zeiten sind vorbei und keine glückliche Fügung
Sondern Fortschritt, Veränderung, wir sind auf dem Weg
Aussenminister, Popstars, Rugby-Spieler zeigen
Dass es geht

Früher undenkbar, heute normal
Ich wette 90 % ist es egal
Und dann erinnere dich an die Erleichterung
Als es raus war
Wie dein Herz zersprang, als die Wörter rauskamen
Die finden das zwei Wochen spannend
Und der Spuk ist verschwunden
Und du hättest deinen Frieden gefunden
Kein Verein will den Rummel
Kein Team den Alarm
Und der Vertrag, den ich hab, geht so schnell wie er kam
Das kann keiner absehen, wenn der Sturm losbricht
Und der Sturm wird kommen, ob man will oder nicht
Du bist dann der Erste, der Homo, der Freak

Es gibt dann keinen, der in dir nur noch den Fußballer sieht
Aber ja, es wird besser und der Tag ist in Sicht
Einer wird es schaffen, aber ich bin es nicht

Strophe 5:

Es ist deine Entscheidung
Ganz egal, wer was sagt
Beim Abschied geflüstert:
„With hope in your heart“
Noch Einigkeit erzielt, dass der Tag kommen wird
Und das nächste Heimspiel wohl gewonnen wird

Auf dem Nachhauseweg
Dieser eine Gedanke
Und fast schon ein Lächeln

All ihr homophoben Vollidioten, all ihr dummen Hater
All ihr Forums-Vollschreiber, all ihr Schreibtischtäter
All ihr miesen Kleingeister mit Wachstumsschmerzen
All ihr Bibel-Zitierer mit eurem Hass im Herzen
All ihr Funktionäre mit dem gemeinsamen Nenner
All ihr harten Herdentiere, all ihr echten Männer
Kommt zusammen und bildet eine Front
Und dann seht zu was kommt…

Refrain:

Der Tag wird kommen
An dem wir alle unsere Gläser heben
Durch die Decke schweben
Mit `nem Toast den hochleben lassen
Auf den ersten, der´s packt
den Mutigsten von allen
Der erste, der´s schafft
Es wird der Tag sein, an dem wir
Die Liebe, die Freiheit und das Leben feiern
Jeder liebt den, den er will
Und der Rest bleibt still
Ein Tag, als hätte man gewonnen

Dieser Tag wird kommen

Unsere allerallerersten Transpis, …

… die wir von WarmUp95 je selbst gemacht und gezeigt haben.

Sotchi 2014, World Cup '18 +'22. Menschrechte. Meinungsfreiheit.  Verkauft.

Sotchi 2014, World Cup ’18 +’22. Menschrechte. Meinungsfreiheit.
Verkauft.  

Sochi 2014 , WorldCup ’18 + 22
Menschenrechte / Human Rights
Meinungsfreiheit / Freedom of speech
verkauft / sold / sold down the river

Verkaufte Spiele. (c)Dissidenti-Ultra

Verkaufte Spiele. (c)Dissidenti-Ultra

War das aufregend. Die Vorbereitung, aber auch die Präsentation, halt „Unser erstes Mal“
Zur Vorgeschichte.

Nachdem wir auf der QFF-Konferenz im Januar mit einigen anderen Fanklubs beschlossen hatten während der Olympischen Spiele in Sotschi (nun wieder in deutscher Schreibweise) , auf die homophobe Gesetzgebung und Stimmung in Russland hinzuweisen, begann das Grübeln, was man machen soll.

Da zwar einige unserer Mitglieder schwul oder lesbisch sind, aber eben nicht alle, und auch weil Homophobie im vorigen Jahr von den Dissidenti Ultras und Kopfball Düsseldorf bereits häufig im Stadion thematisiert wurde, wollten wir den Bogen weiter spannen.

Nicht nur aktuell die Putin-Propaganda-Spiele in Sotschi, sondern auch die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland sowie 2022 in Katar werden zu Recht aus unterschiedlichsten Gründen angeprangert.

  • Ausbeutung von Arbeitern als moderne Sklaven
  • Unterdrückung von Kritikern an diesen Großveranstaltungen
  • Schwulenhetze, Schwulenhaß und Jagd auch Schwule und Lesben
  • Vergabepraxis der Wettbewerbe, die doch sehr stark an Korruption erinnern lassen und weder Olympische Werte noch der Menschrenrechtscharta berücksichtigen

Aus diesen Gründen nun also die Kritik an Vergabepraxis und Kommerzialisierung der Wettkämpfe

Aktueller Nachsatz 1:
Als wir erfuhren, dass es zum Todestag von Cedi ein bewegende Chores geben sollte, haben wir uns entschlossen mit respektvollen Abstand unsere Transpis erst in der zweiten Halbzeit zu zeigen.

Aktueller Nachsatz 2:
Was uns vorm Spiel gegen die Eisernen durch unsere Marketing Abteilung präsentiert wurde, verdient ebenso unseren heftigsten Protest. Dieser Party-Zeppelin, so ein Scheiß-Maskottchen-ähnliches Vieh im Umlauf und die gesamte Bespaßungsmaschinerie hat überhaupt nichts mehr mit

Einfach nur Fußball

zu tun.

Lasst uns dagegen kämpfen. 

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Link

Lasst euch nicht von der Presse hetzen. Es geht auch anders. Nämlich TYPISCH FORTUNA!

Unten steht der gemeinsame Appell von Ultras Düsseldorf und dem Supporters Club Düsseldorf 2003 e.V. 

Diesem Appell schließen wir uns natürlich an. Bleibt besonnen und geht den FORTUNA WEG.

Hallo Fortuna-Fans,

die letzten Wochen haben viele Fragen aufgeworfen. Die Lage des gesamten Vereins ist besorgniserregend – nicht nur hinsichtlich des sportlichen Abschneidens oder des Auftretens unserer ersten Mannschaft.

Mitglieder der Ultras Düsseldorf und der Führung des Supporters Club Düsseldorf haben daher in der zurückliegenden Woche intensive Gespräche mit dem Trainer, Mitgliedern der Mannschaft und dem Vorstand des Vereins geführt, um die aktuelle Situation aufzuarbeiten. Diese Gespräche fanden in einer diskreten und sehr konstruktiven Atmosphäre statt, ohne dass jedoch unsererseits mit Kritik gespart wurde.

Das Wichtigste zuerst: Wir stehen auch weiterhin geschlossen hinter unserem Team und unserem Trainer Mike Büskens! Die Gespräche mit Trainer und Spielern lieferten keinerlei Anlass zu der Annahme, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Team angespannt oder gar zerrüttet sei. Mit der Philosophie von Mike Büskens können wir uns zu 100 Prozent identifizieren und sind überzeugt, dass diese deckungsgleich mit den Ansprüchen ist, die wir an unseren Verein haben. Kurzfristige Erfolge sind zwar wünschenswert, viel wichtiger ist jedoch die nachhaltige Entwicklung des gesamtes Vereins – von der Jugend bis hin zu den Vereinsstrukturen. Dies erfordert vor allem Geduld – und zwar sogar deutlich mehr, als wir es uns alle zu Beginn der Saison erhofft hatten.

Blanker Aktionismus wird diese Entwicklung nicht fördern! Sie kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass Fortuna die gleichen Fehler begeht wie in den 1990er Jahren. Dessen sollten wir uns alle bewusst sein!

Wie ein roter Faden zog sich die Rolle der Medien durch alle Gespräche. Vor allem von Seiten der Boulevardpresse werden offenbar schon seit Beginn der Rückrunde der zurückliegenden Saison immer wieder Unwahrheiten verbreitet und somit Unruhe in den Verein getragen. Die Zeiten, in denen nur eine kleine und dem Verein durchaus wohlwollend gesinnte Journalistenschar die Fortuna begleitet hat, sind lange vorbei; der Kampf um Schlagzeilen und Auflagen wird auf dem Rücken des Trainers, der Spieler und der Verantwortlichen ausgetragen, wobei es offenbar kaum noch ein Tabu gibt. Leidtragender ist am Ende immer der Verein Fortuna Düsseldorf!

Aussagen von Verantwortlichen werden offenbar bewusst fehlinterpretiert und Spieler in einem falschen Licht dargestellt, wenn sie sich weigern, den Journalisten die Schlagzeilen zu diktieren, die diese gerne veröffentlichen würden. Der Verein steht diesem Gebaren leider nach wie vor mehr oder weniger hilflos gegenüber und scheint nicht in der Lage zu sein, seine Angestellten schützen zu können. Dies wurde von unserer Seite auch in aller Deutlichkeit kritisiert. Es muss zu den primären Aufgaben des kommenden Vorstandsteams gehören, die Zusammenarbeit mit den Medien auf den Prüfstand zu stellen und sich in diesem Bereich besser aufzustellen. Es kann nicht sein, dass unser Verein in sportlich weniger erfolgreichen Zeiten zwischen den Mühlen der Presse aufgerieben wird.

Die Auswertung der Gespräche hat bei uns den Eindruck erweckt, dass es rund um den Verein ein regelrechtes Netzwerk von Unruhestiftern gibt, dessen Mitglieder ihre Interessen und ihr Ego über den Erfolg des Vereins stellen. Der Einfluss dieses Netzwerkes sorgt offenbar für zusätzliche Unruhe und erschwert massiv die Arbeit der sportlichen Leitung. Gerade in Zeiten eines dringend notwendigen Umbruchs und einer über Jahre hinweg nicht ausreichend forcierten Neuausrichtung des Vereins – speziell im Zusammenspiel zwischen Lizenzspielerbereich und Nachwuchsleistungszentrum – sind solche Störfeuer, die leider nicht nur von außen kommen, pures Gift.

Diese Faktoren sorgen dafür, dass Trainer und Mannschaft zur Zeit in einem sehr schwierigen Umfeld arbeiten müssen. Dass ausgerechnet in diese Zeit auch noch schier endlose Diskussionen um die künftige strukturelle und personelle Ausrichtung des Vereins fallen, erschwert die Situation zusätzlich; hier sind alle Verantwortlichen und insbesondere die Mitglieder des Aufsichtsrates in der Pflicht, ihren Aufgaben in verantwortungsvoller Art und Weise nachzukommen, Nägel mit Köpfen zu machen und persönliche Interessen dabei außen vor zu lassen.

Allerdings steht auch die Mannschaft in der Pflicht, ihren Worten, sie stehe zu 100 Prozent hinter ihrem Trainer, am Sonntag und in den folgenden Spielen Taten folgen zu lassen. Den Spielern wurde unsererseits deutlich klargemacht, dass wir sicherlich keinen Zauberfußball erwarten, wohl aber Leidenschaft und vollen Einsatz für unseren Verein. Wer hierzu nicht bereit ist bzw. persönliche Interessen vorne anstellt, möge den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen!

Alle im Verein – Trainer, Mannschaft, Vorstand und Fans – sind mit der aktuellen Situation unzufrieden. Einigkeit herrscht bei uns allen jedoch in einem Punkt: Was jetzt wichtig ist sind Ruhe und Geschlossenheit! Trainer und Mannschaft müssen in Ruhe arbeiten können, damit sie aus den noch ausstehenden Spielen bis zur Winterpause eine möglichst hohe Punkteausbeute erzielen können und gestärkt in das neue Jahr gehen kann.

In der Vergangenheit hat uns ausgezeichnet, dass wir in schwierigen Situationen, in denen andernorts bereits Köpfe gerollt wären, zusammen gestanden haben und als Verein mit breiter Brust aus diesen hervorgegangen sind. Es ist an der Zeit, diesen Geist wieder zu beleben!

Wir bitten Euch daher: Verzichtet am kommenden Sonntag auf Protestkundgebungen, Blockaden oder sonstige Unmutsbekundungen. Gebt unserer Mannschaft stattdessen von der ersten Minute an das Gefühl, dass wir hinter ihr stehen und zusammen dieses wichtige Spiel gewinnen wollen, und zwar unabhängig davon, welche elf Spieler unser Trainer morgen aufstellt! Wenn wir aus diesem Tief, welches auch durch großes Verletzungspech und die eine oder andere unglückliche Entscheidung gegen uns verursacht wurde, heraus kommen möchten, dann nur zusammen!

Gemeinsam für Fortuna – gegen Unruhestifter